KIN.TSUGI

Ann-Kathrin Funke

2025-03-01 – 2025-07-01

Supervised by: Kim Albrecht

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Projekt

Kin.tsugi ist die grafische Auseinandersetzung mit dem "Planetary Health Check" Report von 2024, worin die Theorie aufgegriffen wird, dass es neun natürliche Prozesse gibt, die das Klima auf unserem Planeten stabilisieren. Durch menschliches Handeln, das unter anderem den Klimawandel erzeugt, ist allerdings seit einiger Zeit kein Verlass mehr auf diese langsam schwindende Stabilität, was sogar bedeutet, dass viele "verletzte" Prozesse wiederum auch eine Gefahr für andere darstellen. Das System kippt.

Die dargestellten Daten entstammen dem Planetary Health Check von 2024. Aktuelles dazu: https://www.planetaryhealthcheck.org/

2x1m Gephi & Illustrator

Ausstellungstext:

Neun Prozesse wurden wissenschaftlich als Schlüsselprozesse für die Stabilität, Widerstandsfähigkeit und Lebenserhaltung des Erdsystems identifiziert. Durch menschliches Handeln haben diese Prozesse allerdings begonnen, das gesamte System zu destabilisieren und zu beschädigen. Doch was wir zerstören, können wir auch wieder reparieren, so wie wir es einst mit Schalen und Vasen in der antiken Kunst des Kintsugi taten. Das Wort bedeutet auf Japanisch „mit Gold reparieren“. Aber hier soll „Kin“ für das englische Wort für Familie und gemeinsame Abstammung stehen und ein Hinweis darauf sein, wie wir zusammenarbeiten müssen, um unsere Heimat vor einer Klimakatastrophe zu retten. Denn wenn wir das nicht tun, werden die Teile so weit auseinanderbrechen, dass sie nie wieder zusammengesetzt werden können.

Edited by Ann-Kathrin Funke on 2025-11-25.